Trinken

Trinken

Situationen mit erhöhtem Flüssigkeitsbedarf

In den unten erwähnten Situationen steigt der Wasserbedarf zum Teil erheblich, und es muss unbedingt mehr getrunken werden als die normalerweise empfohlenen 2 Liter pro Tag.

  • Bei anstrengender körperlicher Tätigkeit
  • Bei überdurchschnittlichem Schwitzen
  • Bei heissem Wetter - wenn gleichzeitig auch trockene Luft herrscht, noch mehr trinken!
  • Bei sehr kaltem Wetter - wenn es gleichzeitig auch windig ist, noch mehr trinken!
  • Bei geistiger Anstrengung
  • Bei Stress
  • Bei Fieber
  • Bei Einnahme von Medikamenten
  • Bei Diabetes
  • Bei salzreicher Ernährung
  • Bei Blasen- und Nierenproblemen
  • Bei Verstopfung
  • Bei Durchfall bzw. Erbrechen
  • Bei Verbrennungen
  • In grossen Höhen
  • In geschlossenen Räumen mit Klimaanlagen
  • Nach üppigem Essen, insbesondere nach eiweissreichem Fleisch- oder Käseessen
  • Schwangere oder Stillende
  • Während Diäten bzw. Fastenkuren
  • Während oder nach dem Sonnenbaden

Folgen eines Flüssigkeitsmangels

Verliert der Körper nur 1 bis 2 Prozent des Gewichts in Form von Wasser (= Dehydration), beginnen gewisse Körperfunktionen bereits nicht mehr optimal zu funktionieren, und es machen sich bereits erste Symptome bemerkbar, die oft nicht als Wassermangel erkannt werden. Wassermangel ist der Gesundheit abträglich. Wasser ist Hauptbestandteil des Blutes, und wenn wir zu wenig trinken, kann dieses nicht mehr richtig fliessen. Der gesamte Körper wird dann schlechter mit den benötigten Vitalstoffen versorgt.

Einige Folgen bei Flüssigkeitsmangel

  • Trockener Mund und Durst*
  • Hunger (manchmal fehlt nicht Nahrung, sondern bloss Wasser!)
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Kreislaufprobleme
  • Unkonzentriertheit
  • Unaufmerksamkeit
  • Reizbarkeit
  • Gedächtnisprobleme
  • Nachlassende Gehirnleistung
  • Minderung der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Muskelschwäche, sogar Muskelkrämpfe
  • Verstopfung (bei langer Dauer zu geringer Flüssigkeitszufuhr)
  • Verdauungsbeschwerden
  • Dunkelgelber Urin
  • Trockene Schleimhäute, was die Anfälligkeit für virale und bakterielle Krankheiten erhöht
  • Zudem höhere Gefahr von Nierensteinerkrankungen und Harnweginfektionen

* Im Gegensatz zu Hunger, der sich bereits vor einem gravierenden Energiemangel bemerkbar macht, ist Durst ein Warnsignal, denn hat man Durst, fehlt dem Körper bereits Wasser, und eigentlich ist es schon ein bisschen zu spät für Flüssigkeitsnachschub. Man sollte also trinken, bevor das Durstgefühl auftritt!

Dies ist besonders bei älteren Personen sehr wichtig, denn das Durstgefühl nimmt mit dem Alter ab, so dass Senioren systematisch zu wenig trinken, falls sie erst bei Durstanzeige zur Wasserflasche greifen. Viele bemerken nicht einmal, dass sie zu wenig trinken. Oft haben sie zudem falsche Vorstellungen von ihrem Flüssigkeitsbedarf - oder sie vergessen ganz einfach, etwas zu trinken. Die Konsequenzen für ihr Wohlbefinden können gravierend sein.